PlaynVoice
Stand: Februar 2026PlaynVoice ist eine Schweizer KI Software für die Sitzungsdokumentation mit besonderer Stärke bei der Transkription, auch für Schweizerdeutsch.
playnvoice.aiLand
Schweiz
Preis
100 CHF (ca. 107€)/Monat
Funktionen
4
Typ
Fremdanbieter
Funktionen
Vorteile
- + Gute Transkription auch bei Schweizerdeutsch
- + Datenverarbeitung in der Schweiz (gleichwertiges Datenschutzniveau)
- + Fokussiert auf Dokumentation
- + Intuitive Bedienung
Nachteile
- – Keine PTV3-Berichterstellung
- – Verfahrensspezifität nur teilweise abgedeckt
- – Preis im höheren Segment
- – Keine Zero-Knowledge-Verschlüsselung
- – Kein digitaler Lebensfragebogen
PlaynVoice kommt aus der Schweiz und hat eine besondere Stärke: Die Transkription funktioniert auch bei Schweizerdeutsch gut. Für Therapeut:innen in der Deutschschweiz ist das ein relevanter Vorteil, da viele Transkriptionstools bei Dialekten an ihre Grenzen stoßen.
Das Tool bietet Sitzungsaufzeichnung, Transkription und automatische Verlaufsnotizen. Eine PTV3-Berichterstellung gibt es nicht - PlaynVoice konzentriert sich auf die Dokumentation des Therapiegesprächs.
Die Datenverarbeitung erfolgt in der Schweiz, die im Datenschutz ein mit der EU vergleichbares Schutzniveau bietet. Der Preis liegt bei 110€/Monat bei jährlicher Zahlung (bzw. 100 CHF).
PlaynVoice im Praxisalltag: wofür ist das Tool gedacht?
In unserem Vergleich ordnen wir PlaynVoice primär als Lösung für Sitzungsaufzeichnung, Transkription und Verlaufsnotizen ein. Für Psychotherapeut:innen ist dabei weniger entscheidend, ob ein Tool allgemein "KI" nutzt, sondern ob es einen konkreten Engpass im Praxisalltag zuverlässig löst: weniger Zeit für Dokumentation, strukturiertere Berichte, bessere Vorbereitung oder sicherere Abläufe.
Wichtig ist auch die Abgrenzung zum Praxisverwaltungssystem. Ein PVS bleibt für Patient:innenverwaltung, Termine, Abrechnung und TI-Anbindung zuständig. Spezialisierte KI-Software wie PlaynVoice ergänzt diesen Kernworkflow dort, wo klassische Systeme häufig nur einfache Textfelder anbieten.
Unsere Bewertungskriterien
Wir bewerten Psychotherapie-KI nicht wie ein beliebiges Produktivitätstool. Die Anforderungen sind höher, weil es um Berufsgeheimnisse, Gesundheitsdaten und fachlich verantwortete Dokumentation geht. Für diese Seite haben wir besonders auf folgende Punkte geachtet:
- Funktionsumfang für Psychotherapeut:innen
- Datenschutz, Serverstandort und Verschlüsselung
- Eignung für PTV3-Berichte, Dokumentation oder Transkription
- Transparenz bei Preisen und Leistungsgrenzen
- Praktischer Nutzen im Praxisalltag
Stärken von PlaynVoice
Die wichtigsten Pluspunkte liegen in den Bereichen, die oben unter "Vorteile" aufgeführt sind. Besonders relevant ist das, wenn diese Vorteile direkt zu Deinem häufigsten Zeitfresser passen. Ein Tool für Verlaufsnotizen hilft wenig, wenn Dein größtes Problem PTV3-Berichte sind; ein Berichtstool hilft wenig, wenn Du vor allem Sitzungen transkribieren willst.
- Gute Transkription auch bei Schweizerdeutsch
- Datenverarbeitung in der Schweiz (gleichwertiges Datenschutzniveau)
- Fokussiert auf Dokumentation
- Intuitive Bedienung
Grenzen und offene Punkte
Keine KI-Software nimmt Dir die fachliche Verantwortung ab. Generierte Texte, Transkripte oder Verlaufsnotizen müssen immer geprüft, gekürzt und bei Bedarf korrigiert werden. Bei echten Patient:innendaten solltest Du außerdem vor der Nutzung prüfen, ob AVV, Einwilligung, Löschkonzept und technische Schutzmaßnahmen zu Deiner Praxis passen.
- Keine PTV3-Berichterstellung
- Verfahrensspezifität nur teilweise abgedeckt
- Preis im höheren Segment
- Keine Zero-Knowledge-Verschlüsselung
- Kein digitaler Lebensfragebogen
Datenschutz-Einschätzung
PlaynVoice wird in unserem Vergleich nicht als Zero-Knowledge-Lösung geführt. Das ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium, bedeutet aber: Prüfe besonders genau, wer technisch Zugriff auf Inhalte haben kann, wie lange Daten gespeichert werden und welche Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung vorliegen.
Bei Tools mit Sitzungsaufzeichnung ist zusätzlich eine transparente Einwilligung der Patient:innen nötig. Dabei sollte klar sein, ob Audio aufgezeichnet wird, wie lange die Dateien gespeichert werden, wer Zugriff hat und wie ein Widerruf praktisch umgesetzt wird.
Passt PlaynVoice zu Deiner Praxis?
PlaynVoice ist besonders interessant, wenn Du nach jeder Sitzung Zeit bei Transkription und Verlaufsnotizen sparen möchtest. Plane für die Einführung aber ein sauberes Einwilligungsverfahren und einen kurzen Test mit Tonqualität, Raumakustik und Export in Dein PVS ein.
Wenn Du regelmäßig PTV3-Berichte schreibst, solltest Du zusätzlich prüfen, ob ein spezialisiertes Berichtstool nötig ist, da PlaynVoice diesen Bereich laut aktueller Einordnung nicht vollständig abdeckt.
Ein digitaler Lebensfragebogen ist laut aktueller Einordnung nicht Teil des Kernumfangs. Wenn Anamnese-Vorbereitung Dein Hauptproblem ist, solltest Du diesen Punkt gesondert testen.
Empfohlener Testablauf
- Lege einen fiktiven oder vollständig anonymisierten Fall an.
- Teste genau den Workflow, der in Deiner Praxis am meisten Zeit kostet.
- Prüfe, ob die Ausgabe fachlich brauchbar, knapp genug und gut exportierbar ist.
- Kontrolliere AVV, Serverstandort, Löschfristen, Verschlüsselung und Einwilligungsprozess.
- Vergleiche den Zeitgewinn realistisch mit dem monatlichen Preis.
Häufige Fragen zu PlaynVoice
Für wen eignet sich PlaynVoice?
PlaynVoice eignet sich vor allem für Praxen, die Unterstützung rund um Sitzungsaufzeichnung, Transkription und Verlaufsnotizen suchen. Entscheidend ist, ob der Funktionsumfang zu Deinem konkreten Workflow passt.
Was kostet PlaynVoice?
Der angegebene Preisstand in unserem Vergleich ist: 100 CHF (ca. 107€)/Monat. Prüfe vor Vertragsabschluss immer die aktuelle Preisseite des Anbieters.
Ersetzt PlaynVoice eine Praxisverwaltungssoftware?
PlaynVoice ersetzt in der Regel kein vollständiges PVS für Abrechnung, Terminverwaltung und TI-Anbindung. Es ist eher als Ergänzung für spezialisierte Aufgaben zu verstehen.
Worauf sollte ich beim Testen von PlaynVoice achten?
Teste mit fiktiven oder anonymisierten Fällen, prüfe die Qualität der Ausgaben, die Exportmöglichkeiten, den AVV, den Serverstandort und ob die Ergebnisse fachlich gut in Deine Dokumentation passen.